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DGM-Massen: exakte Prismen statt Raster-Näherung
So rechnet CivilOps Aufmaß · Stand Juli 2026
Die DGM-Verrechnung rechnet das Volumen zwischen zwei Geländemodellen exakt über dreiseitige Prismen (Verfahren wie in REB-VB 22.013) - kein Raster, keine Näherung. Abtrag und Auftrag werden an der Nulllinie sauber getrennt ausgewiesen.
Grundlage sind die Dreiecksnetze (TIN) der beiden Geländemodelle - etwa Urgelände oben und Baugrubensohle unten. Die App vergleicht die Flächen nicht über ein Punktraster, sondern zerlegt sie geometrisch exakt.
Das Verfahren
- Die Dreiecke der oberen Fläche werden gegen die untere Fläche, die optionale Verrechnungsgrenze und jeden Boden-Horizont zerlegt. Jede entstehende Teilfläche liegt danach in genau einem Dreieck jeder beteiligten Fläche - dort sind alle Flächen eben.
- Wo Abtrag in Auftrag umschlägt, verläuft die Nulllinie; an ihr wird zusätzlich geteilt. Auf jedem Teilstück ist die Schichtdicke dann eine reine Ebene.
- Das Volumen je Teilstück ist Fläche × Dicke im Flächenschwerpunkt - für ebene Dicken ist das mathematisch exakt, nicht genähert.
Horizonte (Bodenschichten)
Optional rechnet die App den Aushub je Boden-Horizont ab (z. B. Mutterboden −0,30 m, darunter der Rest). Die Horizonte werden von oben nach unten verrechnet und gegeneinander geklemmt, damit sich die Schichten nicht überschneiden - die Summe der Schichten ergibt wieder den Gesamt-Aushub.
Abtrag, Auftrag, Nulllinie
Je Schicht weist das Ergebnis Abtrag (m³), Auftrag (m³) und die zugehörige Fläche (m²) getrennt aus. In der Differenzansicht siehst du die Nulllinie im Plan und die eingefärbte Differenz in 3D.
Prüfbarkeit
Die Rechnung läuft in einem lokalen Koordinatensystem, damit auch große UTM-Koordinaten keine Rundungsfehler erzeugen. Auffälligkeiten (Lücken, nicht auflösbare Modelle) unterdrückt die App nicht, sondern zeigt sie als Hinweise an. Übernommene Mengen erscheinen als Aufmaßzeile mit Quelle „DGM-Verrechnung" samt nachvollziehbarem Rechenansatz.