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Grabenbreite nach DIN EN 1610
So rechnet CivilOps Bauabrechnung · Stand Oktober 2026
Die Mindestgrabenbreite ist der größere Wert aus Außendurchmesser (OD) plus Zuschlag nach der DIN-EN-1610-Staffel (Tabelle 1, nach DN-Band und verbaut oder geböscht) und der Mindestbreite nach der Grabentiefe (Tabelle 2), wie in CivilOps CAD.
Die Staffel liegt editierbar in den Referenzdaten:
- bis DN 225: OD + 0,40 m (in allen Fällen)
- bis DN 350: OD + 0,50 m verbaut oder steil geböscht, OD + 0,40 m flach geböscht
- bis DN 700: OD + 0,70 m verbaut oder steil geböscht, OD + 0,40 m flach geböscht
Ob steil oder flach, entscheidet der Grenzwinkel (Default 60°): Böschungswinkel über 60° zählt als steil. Optional rundet die App die Breite auf ein Rastermaß auf (Default: aus). Liegt der DN über der letzten Bandgrenze, nimmt die App das letzte Band und zeigt einen Hinweis, die Tabelle nachzupflegen.
Dazu kommt die Mindestbreite nach der Grabentiefe (DIN EN 1610 Tabelle 2) bei der tiefsten Stelle der Haltung: unter 1,00 m keine Vorgabe, 1,00 bis 1,75 m 0,80 m, über 1,75 bis 4,00 m 0,90 m, über 4,00 m 1,00 m. Es gilt der größere Wert. Projekte, die vor Oktober 2026 angelegt wurden, rechnen bis zum Umstellen nur mit Tabelle 1 (Hinweis über der Haltungsliste).
Jede abgeleitete Breite trägt ihren Herkunftsnachweis, z. B. „OD + 0,50 m (DIN EN 1610, DN-Band ≤ 350, verbaut)". Und wie überall gilt: Manuell überschreiben geht immer, die Herkunft wechselt dann auf „manuell".