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Regelquerschnitt Rohrgraben fürs Aufmaß
Normen im Tiefbau · Stand Juli 2026
Der Regelquerschnitt beschreibt den Grabenaufbau von der Sohle über Bettung und Rohrzone bis zur Verfüllung - Grundlage für Aushub-, Bettungs- und Verfüllmengen.
Der Regelquerschnitt zeigt, wie ein Rohrgraben von der Sohle bis zur Oberfläche aufgebaut ist. Er ist die Grundlage, um Aushub-, Bettungs- und Verfüllmengen sauber zu ermitteln.
Aufbau von unten nach oben
- Grabensohle: tragfähig hergestellte Aushubsohle.
- Bettung/Auflager: Schicht unter dem Rohr, die es gleichmäßig lagert.
- Rohrzone: Rohr samt seitlicher Verfüllung bis über den Rohrscheitel (Abdeckung).
- Hauptverfüllung: Boden über der Rohrzone bis zur Oberfläche bzw. zum Straßenoberbau.
Bemaßung fürs Aufmaß
- Grabenbreite: nach DIN 4124 bzw. DIN EN 1610 aus Rohrgröße und Tiefe.
- Grabentiefe: von der Oberfläche bis zur Grabensohle - die Sohle liegt um die Bettungsdicke unter der Rohrsohle.
- Wandform: senkrecht/verbaut oder geböscht - sie bestimmt das Aushubprofil (Rechteck oder Trapez).
Warum das zählt
Die Aushubmenge ergibt sich aus Grabenbreite mal Tiefe mal Länge, bei Böschung als Trapezquerschnitt. Bettung, Abdeckung und Verfüllung sind meist eigene Mengen mit eigenen Regeln.
Die Schichtdicken von Bettung und Abdeckung sind gesondert beschrieben. Maßgeblich sind der ausgeschriebene Regelquerschnitt und der Vertrag.