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Grabenbreite im Programm anwenden
Normen im Tiefbau · Stand Oktober 2026
Das Programm schlägt die Grabenbreite normbasiert aus Rohrgröße, Tiefe und Bauweise vor; weicht das LV ab, ist der vertragliche Wert einzutragen.
CivilOps Bauabrechnung leitet die Grabenbreite aus den Angaben zu Rohr und Graben ab und nutzt sie für die Aushubmengen. So passen Aufmaß und Norm zusammen.
Was das Programm auswertet
- Rohrgröße (Außendurchmesser bzw. DN)
- Grabentiefe
- Bauweise: verbaut/senkrecht oder geböscht
Daraus bildet es die maßgebliche lichte Breite als größeren Wert aus Rohr- und Tiefenkriterium (siehe DIN 4124 bzw. DIN EN 1610).
Vorgeschlagener Wert ist ein Startwert
Der berechnete Wert ist ein normbasierter Vorschlag. Weicht das Leistungsverzeichnis ab (feste Grabenbreite, projektbezogene Regelquerschnitte, größerer Arbeitsraum), ist der vertragliche Wert einzutragen. Vertrag und LV gehen der Norm vor.
Böschung, Verbau, Arbeitsraum
- Bei Böschung rechnet sich das Aushubprofil als Trapez; die Sohlbreite bleibt die Grabenbreite.
- Bei Verbau bleibt der Querschnitt rechteckig; Verbau ist häufig eine eigene Position.
- Der Arbeitsraum ist bereits in der normgerechten Breite enthalten - nicht doppelt zuschlagen.
Prüfen vor dem Festschreiben
- Passt die Bauweise (verbaut/geböscht) zum LV?
- Stimmt die Tiefe? Eingegeben wird die Tiefe bis zur Rohrsohle, die App rechnet den Graben um die Bettung tiefer (Projekte von vor Oktober 2026 bis zum Umstellen: Tiefe = Grabentiefe).
- Ist eine vertragliche Grabenbreite vorgegeben?