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Mengenansätze erfassen: Kennzeichen, Adressen, Summen
REB-Verfahren & Formeln · Stand Juli 2026
Nach REB-VB 23.003 wird jede Menge in Ansatzzeilen mit Formelnummer und Werten erfasst; Kennzeichen wie H, Z und P steuern, ob ein Ergebnis nur zwischengespeichert, summiert oder als Positionssumme verbucht wird.
Eine Mengenermittlung nach REB-VB 23.003 besteht aus einzelnen Ansatzzeilen. Jede Zeile enthält üblicherweise eine Formelnummer, die Eingabewerte und das daraus berechnete Ergebnis; zusätzlich ordnet die Ordnungszahl die Zeile einer LV-Position zu.
Gebräuchliche Kennzeichen
- Kommentar (oft „*“): reine Erläuterung, nimmt nicht an der Rechnung teil.
- Hilfswert (H): ein Zwischenergebnis, das nicht in die Summe eingeht, aber später wieder aufgerufen werden kann.
- Zwischensumme (Z): fasst mehrere Ergebnisse derselben Ordnungszahl zu einer Teilsumme zusammen.
- Positions- bzw. Endsumme (P): bildet die Gesamtmenge einer Ordnungszahl.
Adressen für Bezüge
Einzelne Zeilen erhalten eine Adresse (eine Kurzkennung des Ansatzes). Über diese Adresse lässt sich ein bereits berechneter Wert in einer anderen Zeile erneut verwenden, ohne ihn neu einzugeben. So bleiben Übertrag und Weiterverwendung nachvollziehbar.
Freie Formel
Reichen die festen Formelnummern nicht aus, gibt es die freie Formel, mit der eigene Rechenausdrücke gebildet werden können. Einzelheiten dazu sind gesondert beschrieben.
Warum das wichtig ist
Die saubere Trennung von Hilfswert, Zwischensumme und Positionssumme sorgt dafür, dass die Mengenermittlung prüfbar bleibt und der Auftraggeber jeden Schritt nachrechnen kann. Die genaue Ausprägung der Kennzeichen kann je nach Ausgabe und Programm leicht abweichen.