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Leitungszone nach DIN EN 1610: Bettung, Seitenverfüllung, Abdeckung

Normen im Tiefbau · Stand Juli 2026

DIN EN 1610 gliedert den Graben in die Leitungszone (Bettung, Seitenverfüllung, Abdeckung) und die Hauptverfüllung darüber; die VOB/C ATV DIN 18306 rechnet die Leitungszone nach Raummaß (m³), Flächenmaß (m²) oder Längenmaß (m) ab und misst sie im fertigen Zustand.

DIN EN 1610 beschreibt, wie Abwasserleitungen und -kanäle in offener Bauweise gebettet und verfüllt werden. Der Grabenquerschnitt wird dabei in klar benannte Zonen aufgeteilt. Die VOB/C ATV DIN 18306 (Entwässerungskanalarbeiten) übernimmt den Begriff der Leitungszone - bestehend aus Bettung, Seitenverfüllung und Abdeckung - und liefert dazu die vertraglichen Abrechnungsregeln.

Die Zonen von unten nach oben

Abrechnung der Leitungszone nach DIN 18306

Warum das fürs Aufmaß zählt

Maßgeblich sind stets Vertrag, Planung und statischer Nachweis; DIN EN 1610 liefert die Begriffe und die Regelausführung, DIN 18306 die vertraglichen Abrechnungs- und Übermessungsregeln.